Herrliches Wetter beim Tagesausflug der KRK

Die Teilnehmer am Ausflug der Krieger- und Reservistenkameradschaft im Salzbergwerk

Die Teilnehmer am Ausflug der Krieger- und Reservistenkameradschaft im Salzbergwerk

Ein herrliches Spätsommerwetter hatten die Teilnehmer beim Tagesausflug der Krieger- und Reservistenkameradschaft nach Berchtesgaden. Die Fahrt führte über Altötting nach Tittmoning, wo man eine Frühstückspause einlegte. Nach Ankunft in Berchtesgaden stand eine Führung im Salzbergwerk auf dem Programm. Im ältesten aktiven Salzbergwerk Deutschlands, in dem hauptsächlich im nassen Abbau Salz gewonnen wird, wurde man zunächst mit den typischen Overalls eingekleidet. Anschließend erfolgte die Einfahrt mit der Besucherbahn auf der 1.400 Meter langen Strecke ins Innere des Salzberges. Hier erfuhren die Teilnehmer alles über die Entwicklung der Abbaumethoden sowie die weiteren Verarbeitungsschritte des Salzes. Neben der rasanten Bergmannsrutsche war auch die Fahrt über den unterirdischen Salzsee ein Highlight der Tour. Das gemeinsame Mittagessen nahm man im Biergarten des Gasthauses „Goldener Bär“ ein und hatte auch noch Zeit für einen kleinen Spaziergang. Weiter ging es zum Obersalzberg Dokumentationszentrum, einem Lern- und Erinnerungsort zur NS-Zeit am historischen Ort des Führersperrgebiets Obersalzberg in Berchtesgaden. Hier erfuhr man die Verbindungen der Ortsgeschichte mit der gesamten Geschichte des Nationalsozialismus. Auch hatte man die Möglichkeit den zugänglich gemachten Teil der Bunkeranlagen anzusehen, um sich einen guten Eindruck über die befremdliche NS-Unterwelt am Obersalzberg zu verschaffen. Mit dem Bus ging es dann zum Kehlsteinhaus, einem historischer Aussichtspunkt hoch über Berchtesgaden. Der Weg vom Parkplatz führte durch den mit Naturstein ausgeschlagenen Tunnel weit durch das Felsenmassiv zu einem prunkvollen, messingverkleideten Aufzug, der in nur 41 Sekunden die Teilnehmer weitere 124 Meter aufwärts in das Innere des Kehlsteinhauses brachte. Bei strahlendem Sonnenschein hatte man Zeit zum Gipfelkreuz zu wandern und den überwältigenden Panoramablick von bis zu 200 Kilometern zu genießen. Ebenso konnte man die öffentlich zugänglichen Räume des Repräsentationsgebäudes im Kehlsteinhaus, die von 1937 bis 1938 von der NSDAP nach Plänen von Architekt Roderich Fick errichtet wurden, zu besichtigen. Auf der Rückfahrt kehrte man beim Graminger Weißbräu in Graming nochmals ein und lies den informativen und erholsamen Tag gemütlich ausklingen.

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