Bauantrag

Erst nach einem schriftlichen Bauantrag können Sie als Bauherr eine Baugenehmigung erhalten. Im Bauantrag muss Ihr Vorhaben baurechtlich vollständig und prüfbar dargestellt sein. Dazu müssen Sie drei Bauplanmappen mit folgenden Bauvorlagen bei uns im Bauamt einreichen:

 

Bauplanmappe für die Bauaufsichtsbehörde (grün)

 

  • Antrag auf Baugenehmigung
  • Baubeschreibung
  • Amtlicher Lageplan
  • Kopie des Lageplanes mit Eintragung des Bauvorhabens
  • Eingabeplan (Bauzeichnung)
  • Entwässerungsplan
  • Wohnflächenberechnung
  • Erhebungsbogen für die Baugenehmigung

 

Bauplanmappe für die Gemeinde (gelb):

 

  • Antrag auf Baugenehmigung
  • Baubeschreibung
  • Kopie des Lageplanes mit Eintragung des Bauvorhabens
  • Eingabeplan (Bauzeichnung)
  • Entwässerungsplan
  • Wohnflächenberechnung

 

Bauplanmappe für den Bauherrn (rot):

 

  • Antrag auf Baugenehmigung
  • Baubeschreibung
  • Kopie des Lageplanes mit Eintragung des Bauvorhabens
  • Eingabeplan (Bauzeichnung)
  • Entwässerungsplan
  • Wohnflächenberechnung

 

Wichtig

Durch die Unterschriften des Entwurfsverfasser und des Bauherrn wird die Richtigkeit der einzelnen Unterlagen bestätigt. Diese sind absolut notwendig damit für die geplante Baumaßnahme eine Baugenehmigung erteilt werden kann.

Eine Einverständniserklärung der einzelnen Nachbarn (falls vorhanden) für das Bauvorhaben wird durch eine Unterschrift auf dem kopierten Lageplan und der Bauzeichnung abgegeben.

 

Für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Unterlagen trägt der Entwurfsverfasser die Verantwortung.Es ist dennoch zu empfehlen die Baumappen vor Abgabe im Bauamt, besonders auf die einzelnen Unterschriften hin, zu überprüfen.

 

 

Die Gemeinde legt den Bauantrag nach der Entscheidung über die Erteilung des Einvernehmens der unteren Bauaufsichtsbehörde (Landratsamt Landshut) vor. Die Bauaufsichtsbehörde überprüft den Bauantrag und entscheidet über die Erteilung der Baugenehmigung.

 

Die Baugenehmigung ist der schriftliche Bescheid, dass ein Bauvorhaben dem zurzeit geltenden öffentlichen Baurecht entspricht.

 

Die Baugenehmigung erlischt, wenn innerhalb von vier Jahren nach Erteilung der Genehmigung mit der Ausführung des Vorhabens nicht begonnen oder die Bauausführung vier Jahre unterbrochen worden ist.

Die Frist kann jeweils um bis zu zwei Jahre verlängert werden, wenn der Antrag vor Ablauf der Geltungsdauer der unteren Bauaufsichtsbehörde zugegangen ist.

 

Nach Erteilung der Baugenehmigung, kann mit dem Vorhaben begonnen werden. Baubeginn ist der erste Spatenstich für die Baugrube.

Der Beginn ist der Gemeinde, sowie der Bayerischen Bauberufsgenossenschaft durch die Baubeginnanzeige schriftlich mitzuteilen!!

 

Bei Vorhaben mittlerer Schwierigkeit und bei Sonderbauten hat der Bauherr die Rohbauanzeige mindestens zwei Wochen vorher der Gemeinde schriftlich mitzuteilen.

 

Bei einer Bauunterbrechung von mehr als 6 Monaten, ist eine Woche vor Wiederaufnahme der Bauarbeiten die Wiederaufnahmeanzeige bei der Gemeinde einzureichen.

 

Wenn das Bauvorhaben ordnungsgemäß abgeschlossen und sicher zu benutzen ist, muss eine Fertigstellungsanzeige der Gemeinde zugestellt werden.

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