4-Tagesfahrt der Krieger- und Reservistenkameradschaft

Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Die Teilnehmer vor dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Interessanter Ausflug führte nach Rüdesheim, Cochem, Trier und Koblenz

Eine interessante 4-Tagesfahrt unternahm die Krieger- und Reservistenkameradschaft mit den Zielen Rüdesheim, Cochem, Trier und Koblenz. Das kulturell und gesellschaftlich informative Programm fand bei den Teilnehmern im vollbesetzten Bus großen Zuspruch, ebenso die landschaftlichen Schönheiten mit einem der größten Weinanbaugebiete in Deutschland.

Zeitig brach man in Gerzen auf und die Reise führte über Nürnberg, Würzburg nach Rüdesheim am Rhein, die für ihre Weinherstellung, vor allem für Rieslinge, bekannt ist. Nach der langen Fahrt hatte man Zeit durch historische Altstadt und speziell durch die weltberühmte und malerische Drosselgasse mit ihren romantischen Fachwerkbauten, Geschäften, Kneipen und Restaurants zu gehen. Anschließend stand bei strahlendem Sonnenschein eine zweistündige Rheinschifffahrt von Rüdesheim nach St. Goar mit ihren malerischen Weinbergen und Burgruinen auf dem Programm. Mit dem Bus ging es dann zum Hotel Peifer nach Brodenbach an der Mosel.

Am nächsten Tag fuhr man nach Cochem, wo es einen geführten Stadtrundgang durch die Altstadt und das historische Stadtzentrum gab. Im Laufe ihrer 2000-jährigen Geschichte ist in Cochem eine Baukunst mit vielen Sehenswürdigkeiten entstanden, wie das 1739 im Barockstil erbaute Rathaus, der Marktplatz mit Martinsbrunnen und die vielen Fachwerk-Giebelhäuser. Weiter ging es nach Beilstein mit ihrem mittelalterlichen Marktplatz und den nicht zuletzt liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, Prunkstücke moselländischer Architektur. Bei einer gemütlichen Weinprobe mit Brotzeit im Zehnthauskeller konnte man die ortsspezifischen Moselweine probieren. Anschließend fuhr man noch nach Bernkastel-Kues, einem der beliebtesten Orte an der Mosel. Der mittelalterliche Bernkasteler Marktplatz strahlt in beeindruckender Weise Glanz und Wärme seiner 400-jährigen Geschichte aus. Die alten Fachwerkhäuser, das Renaissance-Rathaus (1608), der St. Michaelsbrunnen (1606) und das viel bewunderte und bestaunte „Spitzhäuschen“ (1416) sind ein Spiegelbild lebendiger Kultur des Mittelalters. Auf der Rückfahrt zum Hotel ging es über die Hunsrückhöhenstraße mit ihren Seitentälern und ausgeprägten Weinbaufeldern.

Am folgenden Tag führte die Reise nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, mit dem Wahrzeichen der Stadt, das mächtige römische Stadttor Porta Nigra. Bei der Stadtführung erfuhr man viel von der Geschichte und Bedeutung der Stadt. Nach Besichtigung des Dom St. Peter, einer der ältesten Stätten der Christenheit nördlich der Alpen und der angrenzenden Liebfrauenkirche ging es auf den Hauptmarkt. Hier hat die Vielfalt an Stilrichtungen mit ihren Fachwerkbauten der Renaissance, Barock und Klassizismus ihre Spuren hinterlassen. Dazu zählen das weiße Eckhaus, in dem früher der Rat tagte, das Rote Haus und die älteste Apotheke Deutschlands. Den Rückweg zum Hotel konnte man entspannt auf einer 2-stündigen Moselschifffahrt mit herrlichem Blick auf die angrenzenden Weinberge und Ortschaften genießen.

Die Heimreise führte zunächst nach Koblenz. Dort ging es zum Deutsche Eck an dem Rhein und Mosel zusammenfließen mit Blick auf die über allem thronende Festung Ehrenbreitstein. Beim Stadtrundgang erfuhr man vieles über das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, die Basilika St. Kastor als älteste erhaltene Kirche in Koblenz. Entlang der Uferpromenaden ging es zum  kurfürstlichen Schloss, weiter zur Koblenzer Altstadt mit ihren romantisch verwinkelten Gassen, malerischen Hinterhöfen und kleinen gemütlichen Plätzen. Über Würzburg und Regensburg ging es zurück nach Gerzen.

Am Ende waren sich alle einig einen interessanten, unterhaltsamen und sehr informativen Ausflug unternommen zu haben.

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