| In Obergeschoß kann ein Bürgersaal mit Küche und Schenke, für verschiedenste gesellschaftliche und sportliche Veranstaltungen, geschaffen werden.
Im Bürgersaal entsteht durch die Zusammenfassung von Ober- und Dachgeschoss ein heller freundlicher Raum der bis zum Dachfirst offen ist. Dachgauben und die Fassade bleiben erhalten.
In der ehemaligen Kapelle wurde durch Befunduntersuchungen festgestellt, daß von drei verschiedenen Fassungen des Raums keine mehr zu erhalten oder rekonstruierbar ist. Das Landesamt für Denkmalpflege schlägt vor, die Reste der drei Fassungen zu sichern und den Raum zu tünchen. Künftig wird der Raum als Aufgang zum Saal genutzt.

In die Gebäudesubstanz wird eingegriffen durch:
- Teilweise Entkernung der beiden Geschosse; tragende Flurwände werden auf ca. 18 m Länge, Querwände bis ca. 30 cm zur Außenwand, entfernt (sägen).
- Ausbau der Decke mit Balken zwischen OG und DG auf einer Länge von etwa 18 m. Der Dachstuhl wird durch Binder verstärkt, die Außenwände durch Stahlbetonrahmen ausgesteift.
- Einbau einer Treppe zum DG und der Haupttreppe zu den unteren Ebenen am Südende des Gebäudeteils.
- Den Einbau eines behindertengerechten Lifts zwische EG und OG der auch für den Transport von Speisen und Getränken, sowie Saaleinrichtung (Stühle, Tische, Sportgeräte) genutzt werden kann.
- Den Abbruch des später angebauten nordseitigen Balkons. Für den Mehrzwecksaal wird statt dessen ein 2. Rettungsweg mit Treppe installiert.
- Die Dachdeckung wird erneuert, die Lüftergauben im Speicher entfallen, die ehemaligen Zimmergauben im DG bleiben für die Belichtung des Mehrzweckraums erhalten. Die Dachfläche wird wärmegedämmt und verkleidet.
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