| Die Gemeinde Gerzen ist ab sofort im Städtebauförderungs-programm aufgenommen; die derzeit aktuellen Fördersätze liegen bei 50 %. Eine zeitnahe Ausbezahlung der Fördermittel kann z. Zt. als gegeben angesehen werden. Neben den notwendigen Abstimmungsgesprächen mit der Regierung von Niederbayern hinsichtlich des Untersuchungsgebietes wurden bereits zahlreiche Gespräche geführt mit direkt Betroffenen aber auch mit Fachbehörden.
Als sehr wichtig - so Architekt Bichler - sei zu erachten die Bürgerbeteiligung. Im Idealfall mündet die Bürgerbeteiligung auch in sogenannten Fassadenprogrammen, d.h. konkreten Bezuschussungen Baumaßnahmen oder Sanierungsmaßnahmen Privater. Voraussetzung für die Umsetzung von Städtebauförderungsmaßnahmen sind die Darstellungen der baulichen Entwicklungen im Ort Gerzen über mehrere Jahrzehnte hinweg, die vorhandenen Bestände an Fuß- und Radwegbeziehungen, die Darstellung der Gebietsgrenze der vorbereitenden Untersuchung sowie eine konkrete Voruntersuchungskarte.
Alle Ergebnisse der Voruntersuchungen münden in eine sog. Mängel- und Wertekarte, aus der wiederum die sog. Zielkarte incl. der Grünordnung erstellt wird. Auf Basis der Zielkarte werden die Fachstellen und die Bürger umfangreich beteiligt; Ergebnisse werden in einem Fachstellengespräch zusammengefasst. Mit der Umsetzung dieser Beteiligungen und gespräche wird die vorbereitende Untersuchung mit einem Katalog von Einzelmaßnahmen abgeschlossen. Aus heutiger Sicht lassen sich - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - folgende Einzelmaßnahmen definieren:
Hofmark, Obere Hofmark, Vorbereich Schloss, Schlosspark, Schlossplatz, Vorraum und Aufgang zur Kirche mit Kirchplatz , hintere Kirchplatz mit Fußverbindung zur Oberen Hofmark, Paradiesbach mit fußläufiger Verbindung zwischen Schloßparkstraße und Frontenhausener Straße, die Schloßparkstraße an sich, Pfarrhof und der zentrale Volksfestplatz. |