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| Aktive Feuerwehrfrauen und -männer wurden in Erster Hilfe geschult |
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Vor kurzem fand im Gewölbe des Gasthofes Köck der zweite Teil der Auffrischung in Erster Hilfe statt, an der wieder zahlreiche aktive Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner teilnahmen. Kommandant Thomas Herrschmann begrüßte den Referenten des Abends, Herrn Heinrich Sirtl, sowie alle Teilnehmer und gab zunächst Informationen über den geplanten Ablauf bekannt.
Anschließend übernahm Referent Sirtl und teilte den Anwesenden mit, dass dieser Abend für die praktischen Übungen in der Ersten-Hilfe sei. Nach einer kurzen Wiederholung des theoretischen Wissens bei der nochmals darauf hingewiesen wurde in Unfallsituationen besonnen und ruhig zu bleiben, sich und seinen Fähigkeiten zu vertrauen und immer zu wissen, worauf es ankommt, wurde erläutert was beim Auffinden eines Notfallpatienten alles zu tun istZunächst ging es um die richte Vorgehensweise bei einer Herz-Lungen Wiederbelebung, die dann auch gleich an der Versuchspuppe praktisch geübt wurde.
Anschließend musste jeder eine verletzte Person in die stabile Seitenlage bringen. Durch die stabile Seitenlage wird sichergestellt, dass die Atemwege freigehalten werden und Erbrochenes, Blut etc. ablaufen kann - der Mund des Betroffenen wird zum tiefsten Punkt des Körpers. Der Betroffene wird so vor dem Ersticken bewahrt. Der Hals wird überstreckt, damit die Atemwege frei werden. Danach wurde das Verbinden starker Blutungen besprochen. Blutungen jeglicher Art bergen verschiedenste Gefahren, die mehr oder weniger Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Betroffenen haben. Blutungen bedeuten einen Verlust des wichtigsten Transportmittels im menschlichen Körper. Deshalb ist bei einer starken Blutung die Blutstillung immer vorrangig. Fast jede Blutung aus einer Wunde lässt sich durch genügend starken Druck von außen auf die Blutungsquelle zum Stillstand bringen. Dies wurde dann auch gleich von den Teilnehmern praktiziert. Weiterhin wurde das Verbinden von Augenverletzungen, bei dem beide Augen ruhig zu stellen sind, gezeigt. Auch das korrekte Anlegen bei Kopf-, Hand- und Schulterverletzungen wurde zunächst vorgeführt und musste dann ebenfalls gegenseitig geübt werden. Vor allem die "Jungfeuerwehrler" waren mit Begeisterung bei der Sache und übten intensiv unter der Aufsicht des Referenten. „Eine korrekte praktische Handhabung und richtige Vorgehensweise ist nicht nur im Einsatzfall unerlässlich, sondern kann auch im privaten Leben abseits des Feuerwehralltages lebensrettend sein“, sagte zum Schluss Kommandant Thomas Herrschmann und bedankte sich beim Ausbilder für seine anschaulichen und praktischen Erläuterungen.
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