| Erneut ausgebucht war die vom CSU Ortsverband Gerzen-Lichtenhaag organisierte Besichtigung bei Mc Donald´s Vilsbiburg und anschließende Geisterführung auf der Burg Trausnitz. Mit dem Bus ging es zunächst zum Mc Donald´s Restaurant nach Vilsbiburg. Hier wurde die Gruppe begrüßt von der Restaurantleiterin Akkus Cidem. Nach ein paar einführenden Worten wurden die Kinder und Begleiter für die Führung durch das Restaurant in zwei Gruppen aufgeteilt. Zunächst ging man durch den Lagerraum und anschließend durch den Kühl- und Küchenbereich. Hierbei wurden die Arbeitsabläufe und Räumlichkeiten erklärt und gezeigt. Angefangen vom Einkauf, der Lagerung in der Kühlanlage bis hin zur Zubereitung der einzelnen Produkte unterstützt mit moderner EDV und statistischen Werten war man überrascht, welche Mengen an Lebensmittel und Getränken hier täglich verarbeitet werden. Interessiert verfolgten die Kinder die Erläuterungen zum Betrieb in der Großküche und wie die Abläufe von der Bestellung bis zur Ausgabe reibungslos funktionieren. Anschließend gab es für alle eine Kostprobe in Form eines Happy Meal´s. Zum Abschied erhielten alle noch ein Geschenk überreicht.
Gut gestärkt und in bester Laune ging es zum Bus. Übermütig oder leicht angespannt waren die Kinder dann auf der Fahrt nach Landshut zum Parkplatz der Burg Trausnitz. Die anschließende Wanderung zur Burg, die meisten ausgestattet mit einer Taschenlampe, unter bewölktem grau dunklem Himmel lies bei dem ein oder anderen schon ein bisschen Unbehagen aufkommen. Am Burgeingang begrüßte die Führerin die jungen Gäste mit einem „Hallo“. Der erste Weg führte dann auch gleich in die tiefsten Winkel der Burg 62 Stufen hinab zum rund 16 Meter tiefen Weinkeller, wo im Mittelalter die großen Weinfässer für die „Herrschaften“ gelagert waren. Zurück im Burginnenhof sah man den einen oder anderen Geist durch die Burggänge huschen. Interessant war es dann im Rittersaal, wo man die Ritterrüstung und das „Ritterklo“ in Augenschein nehmen konnte. Fragen zur Geschichte der Burg Trausnitz, zu Persönlichkeiten und Ereignissen der Burg wurden von den Kindern beantwortet. Von diesem Zimmer aus hatte man einen prächtigen Blick auf die Landshuter Innenstadt mit der Martinskirche im Vordergrund. Wissbegierig lauschte man den Ausführungen zu Sagen und Legenden, fragte im Wittelsbacher Turm den unsichtbaren Schlossbewohner aus früheren Tagen nach Alter und Lieblingsspeise, der auch gutwillig Antworten gab. Gruselig wurde es noch einmal in der Folterkammer, wo Pranger, Daumenschraube und andere alte Folterinstrumente, die im Mittelalter zur Erzwingung von Geständnissen und Bestrafung eingesetzt wurden, ausführlich von der Führerin erklärt wurden. Auch durften sich einzelne in den Prager stellen. Auf dem Rückweg zum Parkplatz war die Aufregung bei den Kindern sichtlich zu spüren. Aber alle waren erfreut einen tollen erlebnisreichen Abend erlebt zu haben.

Nur fröhliche Gesichter gab es im Mc Donald´s Restaurant |