| Am vergangenen Freitagabend fand am Feuerwehrgerätehaus eine Schulung in der korrekten Handhabung des Strahlrohres und Hohlstrahlrohres statt. Unter guter Beteiligung der aktiven Feuerwehrfrauen und –männer zeigte Robert Unterreitmeier zunächst im Schulungsraum Bilder von Positiv- und Negativbeispielen im Umgang bei Löscheinsätzen. Hierbei konnte man Sehen was bei einer falschen Handhabung für kostspielige Wasserschäden entstehen können. Es sei deshalb wichtig zu erkennen, wo und wie lange Löschwasser eingesetzt werden soll. Einige Beispiele aus der Region verdeutlichten, dass bei falscher Handhabung oftmals irreparable Schäden entstanden. Anschließend konnten die Feuerwehrmänner im praktischen Umgang die Vorzüge der herkömmlichen Strahlrohre und Hohlstrahlrohre selbst testen. Es zeigte sich, dass bei einem dynamischen Löscheinsatz Brände mit weitaus weniger Wasser zu löschen sind, als bei einem statischen Löscheinsatz. Besonders wichtig ist die Hohlstrahlrohrführung bei einem Innenangriff. Bei korrektem Umgang kann sich der Löschtrupp vor zahlreichen Gefahren, wie „Flashover“ und stark überhitzten Räumen schützen oder den Gefahren schon vorbeugen. Ist das Feuer am Abklingen, ist es oft besser, die Strahlrohre vorübergehend zu schließen, um zu überprüfen und festzustellen, ob und wo noch Glutnester oder Flammen zu bekämpfen sind.
Zum Abschluss wurde noch ein Kurzfilm über das Erprobte angesehen und die einzelnen Problematiken durchgesprochen. Erster Kommandant Thomas Herrschmann bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei Robert Unterreitmeier für die anschaulichen und informativen Unterweisungen. Bei einer gemeinsamen Brotzeit konnten noch so manche konkreten Fragen geklärt und durchdiskutiert werden. Man war sich einig so eine Schulungsveranstaltung in nächster Zukunft wieder abzuhalten.

Das korrekte Löschen eines Feuers war Teil der Unterweisung |