Im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ wird die Ortsmitte von Gerzen, die Hofmark, saniert. Rund 1,5 Millionen Euro Kosten wendet die Gemeinde Gerzen hierfür auf. Die Bauarbeiten liegen derzeit voll im Zeitplan und können, vorbehaltlich entsprechend weiteren Baufortschrittes und günstiger Witterungslage voraussichtlich Ende Oktober diesen Jahres abgeschlossen werden. Mittlerweile ist der gesamte Oberflächenbelag in der Hofmark beseitigt, wobei hier das teerhaltige Material über ein Spezialunternehmen zu entsorgen war. Die Kanalleitungen, die neuen Wasserleitungen samt Hausanschlüssen die Stromversorgung der einzelnen Anwesen, die Vorbereitung der Straßenbeleuchtung und der Umbau der Telekommunikationsleitungen sind weitestgehend abgeschlossen. Auch das Kriegerdenkmal wurde gesichert und ist derzeit zwischengelagert, die Beratungen mit Kriegerverein und Pfarrer Speckbacher über Art und Weise des Aufbaus am neuen Standort (Apsis der Kirche) sind bereits weit vorangeschritten.
Noch in dieser Woche beginnt die beauftragte Baufirma mit dem Setzen der Entwässerungsdreizeilerrinnen. Diese Arbeiten beginnen auf der Westseite der Hofmark (Apotheke/Bäckerei).
Voraussichtlich ab der kommenden Woche werden in der Oberen Hofmark die den Häusern vorgelagerten Stufenanlagen gesetzt werden. Parallel dazu wird die Unterbauerneuerung in der Schlossparkstrasse bis zur Einbindung Lederergasse fortgeführt, wobei eine zusätzliche Kanalablaufleitung für Oberflächenwasser DN 250 bis zum Paradisbachbauwerk geführt werden wird. Zusätzlich zu den bereits durchgeführten Kabelarbeiten wird durch die beauftragte Baufirma mit Unterstützung des gemeindlichen Bauhofes die Elektrifizierung der Beleuchtungskörper im Bereich der Hofmark eingebracht werden. Diese Elektrifizierung dient der Anbindung der sog. Senkelektranten, die wiederum benötigt werden, sofern Festivitäten oder andere Ereignisse wie Markttag oder dergleichen in der Hofmark stattfinden und die Aussteller oder Anbieter entsprechende Stromversorgung benötigen.

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